Discussion:
Genetische Gesellschaftsgrundlagen; der rechte / linke Persönlichkeitstyp.
(zu alt für eine Antwort)
Ron.H.
2016-08-25 10:24:47 UTC
Permalink
In den heutigen "westlich" geprägten Gesellschaften tritt eine spezielle
Typisierung besonders auffällig hervor, zumal sie weite Teile aller
politischen Aktivitäten bestimmt.

Erkennbar wird diese an sogenannten "rechten" und "linken" politischen
Einstellungen und Ausrichtungen.

Mir ist nicht bekannt, ob diese Typisierung jemals ausreichend
untersucht wurde, und dabei notwendigerweise auf charakterliche, also
auf genetische Persönlichkeitsmerkmale hin, zurückgeführt wurde.

Deshalb versuche ich jetzt mal einige charakterlicher Grundzüge des
Linken und des Rechten aufzuzeigen.

Zuvor sollte deutlich sein, dass sich alle charakterlichen Eigenschaften
und Eigenarten auf genetischer Grundlage heraus entwickeln.

Da Gene das Grundgerüst eines jeden Genotyp, infolge eines jeden
Charakters bilden, ist es wichtig, zu erkennen, wie Charakter und
Genotyp in der Entwicklung zu einer Persönlichkeit zusammenhängen, also
wie sich aus einem Genotyp ein Phänotyp, also eine individuelle
Persönlichkeit, also ein Charakter bildet.


Diese Entwicklung ist eigentlich in ihren Grundzügen seit etwa 100
Jahren bekannt, ist aber aus heutiger Sicht allgemein kaum
nachvollziehbar, weil das gedankliche Konzept des genetisch
fundamentierten Menschen (Tieres usw.) aus ideologischen Gründen
weitgehend aus Lehrinhalten und Köpfen verdrängt wurde.


Übersicht:

Gene:

Mit der Befruchtung einer Eizelle durch Samen entsteht ein neues
genetisches Produkt aus den Genen der beiden Erzeuger, wie hoffentlich
allgemein bekannt aus Schule, Lexika und Lehrbüchern.

Dabei sind die beiden Elternanteile, entsprechend ihrer geschlechtlichen
Herkunft, aufgeteilt, siehe z.B. die Aufteilung in mitochondrische DNA
usw., die beim Menschen weitgehend (Mutationen, Übertragungsfehler,
Geneinschleusung usw.) von der Mutter an weibl. Nachkommen weitergegeben
wird.

Insgesamt ist die DNA nicht nur ursächlich für alle körperlichen
Merkmale, sondern primär auch für alle charakterlichen Ausprägungen
eines Individuums.


Dazu kommen alle genetisch generierten Prägungsfunktionen, die eine
Anpassungsentwicklung eines Charakters an die jeweiligen
Umgebungsbedingungen ermöglicht, siehe z.B. Stressanfälligkeit,
Stresscharaktere, Prägungen auf Zuwendungsstrategien, wie z.B. Besitz
statt emot. Zuwendung, Kriegs- und Aggressionsverhaltensprägungen
usw.usw.usw..


Gleichzeitig ist eine weitere genetische Funktion IMMER und in ALLEN
genetischen Funktionsbereichen aktiv, und zwar die Epigenetik, die
weitere elementare Anpassungen, auch über viele Generationen hinweg,
vornimmt, um das Individuum unter den jeweiligen gesellschaftlichen und
Naturumständen in einer optimalen Überlebensfunktion zu halten.


D.h., jeder Charakter kommt zustande durch die in den einzelnen
genetisch bestimmten Lebensabläufen (Kleinkindprägung, Pubertät,
Klimakterium, um mal ganz grobe Hinweise zu geben) in Funktion stehenden
dominierenden genetischen Funktionen, die ein genet. Auswahlverfahren
darstellen, welche Eigenschaften und Verhaltensweisen aus dem riesigen
Spektrum an genet. bereitstehenden Eigenschaften und Verhaltensweisen in
Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen hervortreten sollen oder
unterdrückt bleiben.


Innerhalb von konstanteren Umgebungsbedingungen prägen sich deshalb
Charaktere weniger aus katastrophalen Umständen heraus, sondern dominant
nach vererbten Eigenschaften, und darauf aufgeprägt, nach den gerade
vorliegenden gesellschaftlichen Umständen.


Verhalten:

Da aus ideologischen (gutmenschlichen und geistideologischen) Gründen
sogenannte Verhaltensweisen nicht zu den genetischen Prägungen gezählt
werden, nun ein Hinweis:

Allgemein denkt Mensch, dass alle seine Verhaltensweisen von ihn selbst,
Kraft seines Verstandes (geistideologisch: Geistes), ausgedacht und
generiert werden.

Das ist ein ideologischer Irrtum von erheblicher Tragweise, alle
gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen und Anschauungen
betreffend.

Verhaltensweisen stehen dem Menschen fast ausschließlich als genetische
Grundkonzepte zur Verfügung, die er nur je nach auslösender Situation
nur aktuell kombiniert und zusammensetzt, worauf ihm nicht mehr bewusst
ist, dass er nur auf schon genetisch längst vorhandene
Verhaltenskonzepte und Ketten zurückgreift.

Folglich ist jede Art von Verhalten zusammengesetzt aus
genetisch-emotionalen Grundkonzepten, wie z.B. Lachen, Arger, Trauer,
Wut usw., die alle aus einzelnen genetisch fest angelegten
Verhaltensabläufen bestehen, die in der jeweiligen Emotionskombination
erkennbar sind.

Diese genetisch festgelegten Verhaltensabläufe der sog. Emotionen sind
deshalb primär und unverzichtbar für alle Lebewesen und Gesellschaften,
da sie den agierenden Individuen eine durch diese Festlegungen
ermöglichte strikte Verhaltenssprache ermöglichen, so dass jedes
Individuum des gleichen Genpools auch genau und zutreffend erkennen
kann, welche Emotion nun das jeweilige Gegenüber hat, um somit mit einer
ebenso relevanten Emotionssprachreaktion reagieren zu können.


Genau dies ermöglicht überhaupt erst Gesellschaften, die dadurch in die
Lage gelangen, durch Spezialisierung der individuellen Tätigkeiten,
einen erheblich höheren Effektivierungsgrad zu erlangen, gegenüber
Gesellschaften, die keine strikte emotionale Verhaltensgrundsprache
besitzen.

Emotionen, die allesamt einen gegenseitig verständlichen
Verhaltensausdruck beinhalten, bilden somit die Grundsprache aller
genetisch-biologischen Gesellschaften, ohne deren Emotionskonzepte erst
garkeine Gesellschaften möglich wären, da auch alle Arten von Moralen,
Etiken oder Rechten nur und ausschließlich aus autonom ablaufenden
emotionalen Wertgebungen generiert werden.


Etiken, Moralen, mit der Folge von Rechten und Gesetzen, sind deshalb
grundsätzlich das Produkt emotionsgebundener Wertstellungen, die unser
Leben grundsätzlich und umfänglich gestalten.


Verhalten ist somit die Folge von einzelnen aneinandergefügten
genetischen Verhaltenskonzepten, auch Emotionen genannt, die situativ
kombiniert, angewandt werden, um gesellschaftlich zu kommunizieren, mit
den Ziel einer möglichst hohen Produktivität innerhalb von Gesellschaften.


Als Beispiele mal eine Verhaltenssynthese eines Abteilungsleiters, der
sowohl ein Mindestmaß an Zugewandtheit an seine Untergebenen zeigen
muss, in dem er nicht unfreundlich sein darf, sondern eher einen
neutralen bis manchmal freundlichen Gesichtsausdruck aufsetzen muss.

Zugleich darf er autoritäres Verhalten nicht beiseite lassen, da ein
Teil aller Menschen immer auf Befehl und Gehorsam reagiert, weshalb der
Leiter eine entsprechende Körperhaltung, incl. festem stimmlichen
Ausdruck, einnehmen muss, also nicht zu krumm dasteht, (also möglichst
hohen Selbstwertausdruck anzeigen muss).

Zugleich muss er ein größeres Maß an Beherrschtheit anzeigen, also nur
wenig unnötige Bewegungen vornehmen, sowohl in der Gestalt, als auch in
der Stimme, da Beherrschtheit ein hohes Gut evolutionärer Entwickeltheit
darstellt, was von dem meisten Menschen, zwar unbewusst, aber umfassend,
als höchstes Gut menschlicher Entwicklung und menschlichen Fortschrittes
angesehen wird.


Streut eine Führungsperson zuviele emotionale Inhalte in eine
Gesamtkommunikation ein, wird sie von einer entwickelten
Zuhörer-/Zuschauerschaft nicht ausreichend akzeptiert, weshalb alle
Führungskräfte sich entsprechendes Wissen über Führung und Ausdruck
entweder selber angeeignet haben oder entsprechende Kurse besuchen.


Das Selbe gilt in JEDER Art von Kommunikation, entweder zwischen
aggressiven oder freundlichen Akten zwischen Völkern, im Bett von
Ehepaaren, unter Kindern oder an Arbeitsplätzen.


Jede Art von Ausdruck und Verhalten ist ausschließlich eine Verkettung
genetisch-emotionaler Einzelkomponenten, die jeweils nur situativ
zusammengestellt werden, was für jeden Satz einer Dissertation genauso
gilt, wie für einen Politiker, der sich seinen Wählern zeigt, oder aber
genauso in der Schule in der Kommunikation zwischen Lehrer und Schülern.



Persönlichkeitstypen:

Jedes Individuum neigt zur Kategorisierung der Menschen in seiner
Umgebung, was ein absolut wichtiges Instrument zur Effektivierung von
Gesellschaften darstellt.

Deshalb unterteilt schon jedes Kleinkind in Geschwister, Familie,
Verwandte, Nachbarn, Ortsbürger, Landesbürger, Herrschende und
Nichtherrschende usw.usw.usw., was jedem Genotyp relativ leichtfällt zu
unterscheiden, ohne besondere Kenntnisse oder Lerninhalte, da sich alle
diese Personen der einzelnen Gruppen anhand ihrer und unserer
genetischen Erkennen- und Verhaltenskonzepte leicht unterscheiden lassen.


Schon ein Kleinkind kann also leicht unterscheiden, ob nun ein sich
offen zugewandt zeigender Verwandter vor ihm steht, oder ein
herablassender, nur allgemein unverbindlich lächelnder Ortsvorsteher,
der nur oberflächlich einen nur scheinbar persönlichen Kontakt sucht.


Die Klassifizierungen der jeweiligen, ein Individuum umgebenden,
Gruppierungen sind also keinesfalls erst über Wissen oder intellektuelle
Tätigkeit erkennbar, sondern machen sich selber erkennbar an ihrem
emotional-genetischen Habitus, der sie identifiziert, und auch zugleich
ihre Rangfolge in den sozialen Hierarchien erkennen lässt.


Gleichermaßen sind auch tendenziell psychologisch, also
genetisch-emotional unterscheidbare Grundtypen identifizierbar, was
jedes genetische Lebewesen sowieso kann und jederzeit vollzieht, was
aber selten bewusst wird, da eine zu umfangreiche Beschäftigung mit
personellen Identifizierungen und Kategorisierungen innerhalb eines
Arbeitslebens nicht sonderlich viel nützt, wenn andere Arbeitsaufgaben
im Vordergrund stehen, was für die meisten Menschen gilt.


Folglich ahnen wir zwar, mangels ausreichender Übersetzung der Eindrücke
in Umgangssprache, wer vor uns steht, aber wir wissen es nicht, also
können es intellektuell nicht ausreichend zum Ausdruck bringen (Mangels
Zeit u. Energie), obwohl unser unbewusstes genetisches Konzept schon
längst entsprechende Analysen durchgeführt hat, und wir deshalb diesem
oder jenem Menschen notwendigerweise ausweichen, oder wir uns ihm nähern.


Politische Grundtypen werden ebenso unbewusst erkannt vom Individuum,
und zwar erstmal unabhängig von deren geäußerten Absichten oder
Vorstellungen.



Sogenannte Linke und Rechte:

Es gibt zwei personelle Haupttendenzen im Umgang mit Alltags- und
Lebensaufgaben.


Die eine Gruppe handelt aus ihren emotionalen Eindrücken heraus, indem
ihnen ihre Emotionen zeigen, welcher Mensch ihnen nahe steht, und
welcher nicht, was in diversen Untersuchungen festgestellt wurde.

Eine der letzten Untersuchungen zeigte, dass Menschen, die aus ihren
emotionalen Eindrücken heraus klassifizieren, bei Geruchseindrücken EHER
EKEL verspüren, als Menschen, die sich von intellektuell-ideologischen
Konzepten bestimmen lassen.


Der "Rechte" reagiert also auf unangenehme Gerüche, z.B. einer Person,
tendenziell eher mit Ekelgefühlen, und einer anschließenden !!! Wertung
!!! der Person, und daraus mit entsprechender Ablehnung der Person.


Der eher "Linke" versucht, die Ursache des Geruches auf die Situation
des Betroffenen zurückzuführen, reagiert also NICHT sofort mit Ekel und
Ablehnung, da er eben nicht so stark zur Überbewertung von Emotionen neigt.


Das mag vielleicht simpel klingen als eine Erklärung rechter oder linker
Verhaltensweisen und Anschauungen, ist aber zutreffend, wenn man mal
genauer schaut, wie sehr sich diese Klassifizierung der linken und der
rechten Persönlichkeiten auf das gesamte Verhaltens- und
Zielrichtungsspektrum auswirken, welches Personen und ihre
Gesellschaften bestimmt.


Linke neigen zur Ideologisierung der Lebenswelt, des Alltages, indem sie
NICHT ihre Gefühle darin zur Bewertung der Ereignisse nutzen, während
Rechte genau das tun, nämlich ihr stärkeres (genetisches) emotionales
Empfinden zum Maßstab der Beurteilung der Situation zu machen.

Linke haben deshalb eher gesellschaftliche Strukturen im Kopf bei ihrem
alltäglichen Handeln, während Rechte davon ausgehen, dass die
grundsätzlicheren emotionalen Eindrücke über andere Menschen und ihre
Typen, von höherem Belang wären.

Dazu kommt beim Rechten eine stärkere emotionale Bindung an
Besitzgefühle, weshalb der Rechte ein teilweise völlig anderes
Verhältnis zu Besitz und Eigentum hat.

Der Linke hat wesentlich stärkere Vergesellschaftungsbestrebungen als
der Rechte, weil der Linke eine geringere emotionale Kopplung an die
Besitzobjekte der Umgebung aufweist, als der Rechte, weshalb sich der
Rechte über Besitzverhältnisse ewig lange und tief aufregen kann,
während er Linke sich weniger um den Besitz streitet, als um die
gerechte und soziale Verteilung von Besitz und dessen Verhältnisse.


Der Rechte hat eine tiefere genetisch-emotionale Bindung an Besitz, weil
Besitz ihm das nötige Sicherheitsgefühl in seiner emot. Lebenswelt
vermittelt, mit der Folge entsprechender Lebensanschauung, während der
linke Charakter weniger Wert auf Besitz legt, aber stattdessen sich,
wegen seiner schwächeren genetisch-emotionalen Anbindung an Besitz und
direkten emot. Persöhnlichkeitseindrücken sich eher um gerechte
Verteilung und soziale Organisierungen kümmert.


Rechte und Linke unterscheidet auch ein etwas unterschiedliches
Selbstwertsystem, welches zu ebenso anderen gesellschaftlichen
Wertsichtweisen führt.

Besitz und personelle Klassifizierungen geben dem Rechten ein höheres
Selbstwertgefühl, da er damit höhere Rechtssicherheit und Sicherheit aus
Besitz ableitet.


Besitz ist für den Linken eher egalitär selbstverständlich, egal ob er
ihn hat oder nicht, leitet also weniger seinen Selbstwert daraus ab,
sondern eher aus einer gerechten Verteilung von Besitz.

Der Linke fühlt sich als dann sicherer, wenn er nicht allzuviele, also
ihn selber beeinträchtigende, soziale Unterschiede registriert, die ihn
selber stark verunsichern können, worauf er dann Ideologisch reagiert,
also die Besitzverhältnisse zu Recht analysiert, angreift und in Frage
stellt.

Der Linke entwickelt seinen Selbstwert also weniger aus motionaler
Differenzierung und Distanzierung, leitet ihn ebenso nicht aus Besitz
und Eigentum ab, sondern eher aus Anerkennung, Akzeptanz und besonders
aus Gerechtigkeit seiner Person gegenüber.


Der Rechte besteht also, im Gegensatz zum Linken, auf Besitz und
Eigentum, verteidigt also Solches als sein höchstes Gut, ohne welches er
einen starken Selbstwertverlußt bei sich registriert, was ihn dann zu
typischem rechten Verhalten drängt, egal ob bei Eigentum, oder als
Spitze: Blut und Boden.


Der Linke reagiert gelassener, wenn sein Eigentum abhanden kommt, außer
er verliert es an jemandem, der sich seinem bemächtigt hat.
Dann wird der Linke zum gesellschaftlichen ideologischen Eiferer, der
Besitz nicht direkt beansprucht, sondern der sein Eigentum/Besitz dann
in einen gesellschaftlichen sozialen Rechtsrahmen stellt, indem er seine
eigenen sozialen Besitzrechte gewahrt sehen will.

Der Rechte neigt währendessen eher dazu, seinen Besitz als umumgänglich
und persönlich anzusehen, weshalb der Rechte auf bestehenden
Rechtsordnungen besteht, die der Linke wegen seiner Gerechtigkeits- und
Sozialbindung gerne in Frage stellt.


Durch seine Bindung an Emotionen und Besitz ist der Rechte eher an
konservativ konservierenden Lebenshaltungen orientiert und interessiert,
während der Linke durch seine sozialen Gerechtigkeitsempfindungen dazu
neigt, Besitzverhältnisse grundsätzlich in Frage zu stellen, und einer
sozialen (gemeinschaftlich angeblich gerechteren) Verwaltung allen
Besitzes den Vorrang gibt, entgegen den konservierenden Anschauungen des
Rechten.


Auch die Physiognomie des Linken und des Rechten Unterscheiden sich zum
Teil erheblich.

Während bei Rechten etwas häufiger breitere oder/und kantige
Rundgesichter auftreten (neben vielen weiteren Merkmalen), wegen der
höheren Besitz und Eigentumsanbindung, und zugleich die Hinterköpfe
stärker ausgebildet sind wegen der stärkeren emotionalen Reaktionen des
Rechten, sind bei Linken eher schlankere schmalere Gesichtsformen
auffindbar.

Besonders häufig haben Rechte einen erheblich geringeren Abstand
zwischen Auge und Augenbrauen, was bei Linken wesentlich seltener
vorkommt, was bestimmte genetisch-charakterliche Unterschiedsmerkmale zeigt.

Es gibt kaum einen Teil des Körpers, des sprachlichen oder emotionalen
Ausdrucks, der nicht dazu geeignet ist, einen Rechten oder Linken
Charakter zu identifizieren, inclusiv der Personen, die irgendwo
dazwischen liegen.




Da es in allen Teilen des täglichen Umgangs entsprechende Verhaltens-,
und Sichtweisensunterschiede zwischen linker und rechter Ausrichtung
gibt, kann man die Beispiele hundertfach weiterführen, von der
unterschiedlichen Sexualität Rechter und Linker, bis hin zur
unterschiedlichen Lebensplanung sowohl bei den Nachkommen, und besonders
zur materiellen Absicherung aller Lebensziele, wo sich zum Teil
erhebliche Unterschiede zeigen.


Und nebenbei:

Auch einige der Unterschiede weiblicher und männlicher
Persönlichkeitstypen und ihres Verhaltens sind mittlerweile substantiell
erkennbar, und zurückführbar aus den Gehirnstrukturen, entsprechend
deren Genen, was besonders weibliches und männliches Zusammenspiel erklärt.


Gruß Ron.H.
Heinrich Wagner
2016-08-25 13:17:14 UTC
Permalink
Post by Ron.H.
In den heutigen "westlich" geprägten Gesellschaften tritt eine spezielle
Typisierung besonders auffällig hervor, zumal sie weite Teile aller
politischen Aktivitäten bestimmt.
Erkennbar wird diese an sogenannten "rechten" und "linken" politischen
Einstellungen und Ausrichtungen.
Ist denn das nicht ein bißchen eindimensional, diese Links/Rechts-Denke?

Die Deutschen sollten lieber mal in der Kategorie Oben/Unten denken.


Gruß Heinrich
Ron.H.
2016-08-25 20:22:59 UTC
Permalink
Post by Heinrich Wagner
Post by Ron.H.
In den heutigen "westlich" geprägten Gesellschaften tritt eine spezielle
Typisierung besonders auffällig hervor, zumal sie weite Teile aller
politischen Aktivitäten bestimmt.
Erkennbar wird diese an sogenannten "rechten" und "linken" politischen
Einstellungen und Ausrichtungen.
Ist denn das nicht ein bißchen eindimensional, diese Links/Rechts-Denke?
Ich denke doch nicht so, sondern die Bevölkerung.

Entsprechend sieht z.B. das Parteienspektrum aus, und erst recht die
realen Persönlichkeitstypen.

Man kann eben nicht wirklich wählen zwischen Rechtssein oder Linkssein,
da diese Ausrichtung der Persönlichkeitstypen sehr tief evolutionär
angelegt ist, da sie einige notwendige und zugrundeliegende Prinzipien
des Lebens abdeckt.

Man muss grundsätzlich bedenken, dass die teilweise Aufspaltung in
sogenannte rechte und linke Persönlichkeitstypen real und tatsächlich
pure evolutionäre Gründe hat, die in allen Gesellschaften fundamental
wirksam sind.

Das heißt natürlich nicht, dass man auch im Urwald rechts und links
wählt oder handelt.

Stattdessen beruhen aber alle Individualhandlungen dennoch auf den
selben genetischen Grundlagen, die auch die Rechts-/Linksstrategien der
fortgeschritteneren" Kulturen bestimmen.
Post by Heinrich Wagner
Die Deutschen sollten lieber mal in der Kategorie Oben/Unten denken.
Ist schon klar, aber dennoch ;-)
Post by Heinrich Wagner
Gruß Heinrich
Gruß Ron.H.
Rudolf Sponsel
2016-08-25 20:55:26 UTC
Permalink
Post by Heinrich Wagner
Post by Ron.H.
In den heutigen "westlich" geprägten Gesellschaften tritt eine spezielle
Typisierung besonders auffällig hervor, zumal sie weite Teile aller
politischen Aktivitäten bestimmt.
Erkennbar wird diese an sogenannten "rechten" und "linken" politischen
Einstellungen und Ausrichtungen.
Ist denn das nicht ein bißchen eindimensional, diese Links/Rechts-Denke?
Die Deutschen sollten lieber mal in der Kategorie Oben/Unten denken.
Gruß Heinrich
Hier kommt die Grunderkrankung der Philosophie schön zum Ausdruck: Welt
und Menschen denkend vom Schreibtisch erkennen zu wollen. Die empirische
und die Naturwissenschaften haben das Experiment, die Mathematik den
Beweis ... und die Philosophie ...? So kann das nichts werden.

--
Bessere Zeiten ...
Rudolf Sponsel, Erlangen
Ron.H.
2016-08-26 18:40:12 UTC
Permalink
Post by Rudolf Sponsel
Post by Heinrich Wagner
Post by Ron.H.
In den heutigen "westlich" geprägten Gesellschaften tritt eine spezielle
Typisierung besonders auffällig hervor, zumal sie weite Teile aller
politischen Aktivitäten bestimmt.
Erkennbar wird diese an sogenannten "rechten" und "linken" politischen
Einstellungen und Ausrichtungen.
Ist denn das nicht ein bißchen eindimensional, diese Links/Rechts-Denke?
Die Deutschen sollten lieber mal in der Kategorie Oben/Unten denken.
Gruß Heinrich
Hier kommt die Grunderkrankung der Philosophie schön zum Ausdruck: Welt
und Menschen denkend vom Schreibtisch erkennen zu wollen. Die empirische
und die Naturwissenschaften haben das Experiment, die Mathematik den
Beweis ... und die Philosophie ...? So kann das nichts werden.
Obwohl du mich nicht direkt anschreibst, nehme ich dennoch mal ganz
vorsichtig an, dass du damit auch den Inhalt meiner Aussagen meinst.

Da du dich bisher niemals auf eine Diskussion mit mir eingelassen hast,
wie auch diesmal, mal als Hinweis:

Alles, was ich schreibe, ist mehrfach abgesichert, weshalb du es schwer
haben könntest, den Wahrheitsgehalt meiner Aussagen zu widerlegen.


Würdest du es versuchen, könntest du sehen, dass ich für alle relevanten
Inhalte entsprechende Untersuchungen und Erklärungen habe, die die
Zutreffenheit zeigen werden, sofern das nicht sowieso schon aus dem Text
hervorgeht.

Als Beispiel gab es in den letzten Monaten eine Untersuchung zum
Verhalten vom Menschen, in der Ekelgefühle in Zusammenhang gebracht
wurden zum Sozialverhalten von Menschen, und zwar genau zur
Unterscheidung "konservativer" und "nichtkonservativer" Personen.


Dass ich zu diesem Thema (Recht, Links, Gene usw.) gerade hier in
d.s.phil. schreibe, liegt einfach nur daran, dass d.s.psych. einfach
garkeine brauchbare Reflexion mehr ermöglicht.

Außerdem ist hier in Deutschland darüber auch kaum eine sinnvolle
Diskussion führbar, weil beide Richtungen ideologisch belegt sind, und
somit keine realistische Diskussion stattfinden kann.

Gerade deshalb bietet die Philosophie eine Möglichkeit, genau über
dieses elementare Thema mal etwas unabhängig und vorausschauend zu
diskutieren, was ich aber, da keine sinnvollen Antworten zum Inhalt
kommen, auch auf diesem Gebiet langsam bezweifeln muss.
Post by Rudolf Sponsel
--
Bessere Zeiten ...
Rudolf Sponsel, Erlangen
Gruß Ron.H.
Udo Pi
2016-08-30 22:35:00 UTC
Permalink
Post by Ron.H.
Obwohl du mich nicht direkt anschreibst, nehme ich dennoch mal ganz
vorsichtig an, dass du damit auch den Inhalt meiner Aussagen meinst.
divaesk.
Post by Ron.H.
Da du dich bisher niemals auf eine Diskussion mit mir eingelassen hast,
Nimm es nicht so persönlich, die Diskussion um die Sache ist auch viel
Wert. Alle lesen und lieben deine Texte.
Post by Ron.H.
Alles, was ich schreibe, ist mehrfach abgesichert, weshalb du es schwer
haben könntest, den Wahrheitsgehalt meiner Aussagen zu widerlegen.
Dann erübrigt sich doch wiederum möglicherweise jede weitere Diskussion,
bzw. musst Du selber doch eigentlich gar nicht mehr weiterlesen? Es sei
denn, Du hättest Interesse am Anblick des kläglichen Scheiterns deiner
Widersacher..
Post by Ron.H.
Außerdem ist hier in Deutschland darüber auch kaum eine sinnvolle
Diskussion führbar, weil beide Richtungen ideologisch belegt sind, und
somit keine realistische Diskussion stattfinden kann.
Gib der Welt eine Chance, ihre Unzulänglichkeit zu begreifen und sich
weiterzuentwickeln. Du bist deiner Zeit möglicherweise voraus, das ist
oftmals schmerzlich. Mal für sich selbst, mal für die anderen...

Ich jedenfalls bin voller Hoffnung, dass endlich eine Frage zur der
Antwort gestellt wird. (Wie war nochmal die Frage? :-) )

- Udo




---
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Ron.H.
2016-08-27 10:48:15 UTC
Permalink
Am 25.08.2016 um 12:24 schrieb Ron.H.:

Mal als Tip, um ein wenig auf einen aktuellen Wissensstand zu kommen,
z.B. Otto und Sponsel betreffend:

Einfach mal die Begriffe

"Ekel konservativ"

z.B. in Startpage eingeben.

Alleine schon fast alle bekannten Gutmenschblätter berichteten darüber,
während hier der Traum des glückseeligen Gutmenschen geträumt wird, der
sowas alles für Blödsinn hält.


Und falls das Nutzen von Suchmaschinen schwer fallen sollte, einen Link
gleich hier, woraus auch deutlich wird, wie alt das Wissen dazu schon
ist, also schon aus mind. 2014, was aber die Geistköppe hier immer noch
nicht erreicht hat.

http://www.wiwo.de/technologie/forschung/ekel-oder-schoenheit-biologie-und-politische-einstellung-haengen-zusammen/10923808.html


Und nochmal: Mein Threadtext beruht auf Wissenschaft, entgegen einiger
Unterstellungen, und sowieso auf wesentlich weitergehenden Überlegungen,
als nur auf obigem Linkartikel.


Gruß Ron.H.
Ron.H.
2016-08-29 10:45:04 UTC
Permalink
Am 25.08.2016 um 12:24 schrieb Ron.H.:

....
...
...



Da Gutmenschen und Geistideologen gerne die Ergebnisse aus
wissenschaftlichen Untersuchungen ignorieren, sobald sie ihnen
ideologisch nicht passen, deshalb nur mal ein kurzer Ausschnitt aus
Wirtschaftswoche dazu:


"Mit einer hohen Treffsicherheit von 95 bis zu 98 Prozent konnten die
Forscher hinterher anhand der Hirnscans die politische Einstellung der
Probanden vorhersagen. Es zeigte sich, dass die Ekel-Reaktion des
Gehirns bei konservativ eingestellten Menschen deutlich stärker
ausgeprägt ist, als bei eher liberal eingestellten Versuchsteilnehmern.
Dafür genügte oft schon die Betrachtung eines einzigen Bilds. Die
Forscher betonen, dass sich dieser Zusammenhang nicht am bewusst
empfundenen oder nach außen kommunizierten Ekel ablesen lässt, sondern
allein an der Reaktion des Gehirns.

Die Forscher erklärten, die Ergebnisse des Experiments würden eine schon
länger gehegte Annahme bestätigen: dass die politische Haltung eines
Menschen nicht nur durch Umwelteinflüsse geprägt wird, sondern auch mit
bestimmten biologischen Mechanismen eng verknüpft sei. Warum die
konservativen Personen eine stärkere Ekel-Reaktion zeigten, könne man
bislang nicht erklären. Es liege jedoch die Erklärung nahe, dass von
ihrer Natur her risikoscheue Menschen stärker zu konservativen
Einstellungen neigten. Studien-Hauptautor Woo-Young Ahn vom Virginia
Institute of Technology erklärte: "Unsere Ergebnisse stimmen gut mit der
Annahme überein, dass politische Ansichten mit der neurobiologischen
Prägung zusammenhängen."

Schönheit und politische Ansichten

Die Verbindung zwischen der politischen Einstellung, dem Wahlverhalten
und Ekel-Sensitivität wurde schon früher untersucht - allerdings war
dies nun die erste Untersuchung mit Hirnscans. So zeigte etwa eine 2011
veröffentlichte Befragung von rund 31.000 Menschen bereits, dass
konservatives Wahlverhalten eng mit einer niedrigen Ekelschwelle
zusammenhängt.
"

Der Link dazu, und wie geschrieben, einfach mal nur "Ekel" und
"konservativ" eingeben in irgendeine Suchmaschine:


http://www.wiwo.de/technologie/forschung/ekel-oder-schoenheit-biologie-und-politische-einstellung-haengen-zusammen/10923808.html



Interessant wird es auch, wenn man mal die Entstehung des Gutmenschen
betrachtet, der eindeutig eine Folge neoliberaler Sicht- und
Handlungsweisen ist.

Gutmensch und Neoliberaler entstammen dem selben Ursprung, der
tatsächlich erkennbar ist in typischen bekannten Wirtschafts- und
Geistideologien.


Nicht nur Kaynes und Friedman sind Ursprünge des gutmenschlich irreal
Denkenden, sondern die Ursprungsideologie dazu war das späte Christentum
seit etwa 1800, aus dem heraus sich auch Teile des Kommunismus (alle
Menschen sind Gleich (vor Gott/Gesellschaft), der Sozialsysteme usw.,
entwickelt haben.

Aus dieser gesamten Entwicklung heraus, in der der heutige Gutmensch an
der Spitze dieser kranken Entwicklung steht, ist für moderne betroffene
(westliche) Gesellschaften immer mehr zu erwarten, dass sie sich in
Endsituationen begeben, die ihren kulturellen Untergang bedeuten, und
zugleich auch einen großen Teil ihrer Individuen/ihrer Gene, alleine
schon wegen Kinderlosigkeit, verlieren werden.


Asiatische Gesellschaften sind vom Gutmenschvirus weitaus weniger
betroffen, ähnlich wie Osteuropäer, die ihren Blick für Menschentypen
und ihre Andersartigkeiten behalten haben, um Gegensatz zu
Westeuropäern, Nordamerikanern, die in krankem neoliberalen
gleichmacherischem Wohlstandsdenken versunken sind.


Gruß Ron.H.
Lesen Sie weiter auf narkive:
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