Discussion:
Grenzen und Neoliberalismus
(zu alt für eine Antwort)
Ron.H.
2016-09-19 09:28:23 UTC
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Es gibt verschiedene Motive zu schreiben. Die einen Schreiben, um die
Schönheit der Sprache herauszustellen (Poeten), die anderen wollen
uns interessante Geschichten erzählen (Belletristen) oder dies auf
innotive Art und Weise tun (Literaten), einige wollen uns ihre
interessantes Ideen vorführe (Phantastik) und einige, wie Lem und
Heinlein, stehen sogar im Verdacht durch ihre Geschichten sagen zu
müssen, was sie in Reintext nicht sagen durften oder konnten. Genauso
wie es das Gerücht gibt, mancher Geisteswissenschaftler versuche
hinter seiner Forschung eigentlich Politik zu machen.
Jedes wissenschaftliche Untersuchungsergebnis ist letztlich gleichzeitig
auch ein politisches Ergebnis, da es IMMER auch das (Zusammen-)Leben der
Menschen betrifft, egal ob man das Rad, die Maobibel oder einen
Fluggleiter erfindet.


Ideologen aller Art wissen dass, und verwenden folglich sehr viel
Arbeit, Macht und Indoktrination auf die Wissenschaft, und besonders auf
die Bevölkerung, incl. ihrer umfassend genehmen Presseorgane, was heute
wieder umfassend sichtbar ist.


Wer wissenschaftliche Ergebnisse jahrzehntelang unterdrückt, ideologisch
bekämpft, und die Realität verleugnet, schadet nicht nur der
Wissenschaft, sondern der gesamtem Menschheit und ihrer nötigen Entwicklung.


Aber genau das geschieht seit Jahrzehnten umfassend und mittlerweile
auch in Form umfassender Gutmenschzensur.


Alleine heute schon die Schuldzuweisungen verschiedener Parteien (nach
Berlinwahl) an die CDU, der Wählerverlust an die AFD wäre aus dem Streit
zwischen CSU und CDU heraus entstanden, ist schon eine verlogene
Blindheit der Realität gegenüber, da der Grund nur in der
Einwanderungspolitik der dummen Frau zu finden ist, womit mal wieder
gutmenschliche Realitätsverleugung erster Klasse medial betrieben wird.


Wer die Landesgrenzen gegenüber einer absolut ungeeigneten und
unintegrierbaren Einwanderungswelle öffnet, incl. der Benachteiligung
der Einheimischen, der erzeugt dagegen nun mal sehr großen vernünftigen
Widerstand.

Und das zu ignorieren, und mit Na.itum abzutun, der sollte aus einem
(vielleicht noch) demokratischen Land verschwinden (die dumme Frau ab
nach Syrien), da er elementare Rechte einer Bevölkerung, wie Grenzen und
Politik für die eigene Bevölkerung (anstatt für Araber), abschafft,
einschränkt oder leugnet.



Die neoliberale Gutmenscheinstellung führt inzwischen dazu, dass ein
sogenannter gutmenschlicher Weltbürger sich nicht mehr innerhalb
notwendiger Staatsgesetze und Staatsgrenzen zu befinden meint.


Stattdessen meint der neoliberal Erwirtschaftete, also der durch
grenzenlose rechtsfreie Konkurrenz (Friedman) und Versklavung
(Niedriglöhne Asien, H4, Mindestlöhne usw.) sein Einkommen und
Kapitalerträge (natürlich leistungsfrei) erwirtschaftet, die einzige
wirkliche Grenze läge zwischen:



1. Erfolgreichen, also Kapitalbesitzenden (die von der ausgebeuteten
Arbeitskraft der Kapitallosen Leben), und auf der anderen Seite den
angeblich



2. nicht Erfolgreichen, also Kapitallosen, aber Arbeitskraft an die
Besitzenden liefernden, deren Arbeitskraft man beliebig mit
kapitalistisch neoliberaler Berechtigung (siehe Friedman, Thachter
usw.), beliebig ausbeuten darf, staatlich (H4, geduldete unmenschliche
Löhne) und grundgesetzwidrig (Gleichbehandlungsgrundsätze) gestützt.


Folglich sieht sich der neoliberale Gutmenschbürger in einer Welt, in
der keine Staatsgrenzen mehr nötig sind, sondern dass alle realen
Grenzen nur noch verlaufen sollten zwischen


A. der Fähigkeit, neoliberal und leistungsfrei Geld zu kumulieren und
auf der anderen Seite


B. der angeblichen Unfähigkeit, leistungsfrei Geld abzuziehen von
wertschaffenden Arbeitenden.



Die große Masse dieser irren Gutmenschen wird dabei gebildet aus der
riesigen Anzahl an Profitören in Form hoher Renten, hoher Löhne, hohen
Besitzstandes, was insgesamt zu einem System der Selbstbedienung aller
einflussreichen Gruppen geführt hat.


Siehe alleine die SPD-Rente mit 63, oder die absolut ungerechtfertigten
selbstbereichernden Steuersenkungen für Reiche seit Schröder, was die
Staatskasse seitdem ruiniert durch nicht zurückzahlbare Verschuldung
(jedes Jahr rund 60 MRD alleine Steuerverluste, was zu mittlerweile
einer fehlenden Billion € geführt hat, der Rest (etwa 2 Billionen € noch
aus der Kohlpolitik).
Aber die
Wissenschaftstheorie wird das schon zu entschuldigen wissen...
Ganz sicher, was Friedmann schon in den 70igern getan hat (entschuldigt
mit Nobelpreis dafür), was von Thatcher, über Reagan, Schröder und der
dummen Frau bis heute neoliberal ausbeuterisch benutzt wird.


Gruß Ron.H.
Ron.H.
2016-09-28 20:30:25 UTC
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Post by Ron.H.
Alleine heute schon die Schuldzuweisungen verschiedener
Parteien (nach Berlinwahl) an die CDU, der Wählerverlust an die
AFD wäre aus dem Streit zwischen CSU und CDU heraus entstanden,
ist schon eine verlogene Blindheit der Realität gegenüber, da
der Grund nur in der Einwanderungspolitik der dummen Frau zu
finden ist, womit mal wieder gutmenschliche Realitätsverleugung
erster Klasse medial betrieben wird.
Wobei ich mich aber langsam frage, ob diese Medien überhaupt noch
dazu da sind, den Pöbel mit Bullshit zu füttern, oder ob sie
nicht sogar schon zu "Einschmeichelmedien" für die Reichen und
Mächtigen verkommen sind. So nach dem Motto: "Schaut liebe
Reiche, der Pöbel glaubt genau den Bullshit, so wie ihrs haben
wollt".
Da hast du einfach zu lange an das Gute geglaubt !!!
Gruß Heinrich
Gruß Ron.H.
Hallo zusammen, weiß denn jemand in welchem Verhältnis die kaum in
Erscheinung tretende politische Philosophie mit den ideologischen
Unworten und der Definition des Guten umgeht,
Wenn es überhaupt eine "politische Philosophie" heute gibt, dann muss
sie sich an Naturwissenschaft und Ethik orientieren, denn was anderes
bleibt ihr kaum übrig.


1. Nur Logisch fundamentierte Naturwissenschaft bietet den Urgrund zu
einem realistischen Handeln.


2. Nur Ethik ermöglicht ein Handeln an DEM ultimativen Maßstab, den jede
Politik haben muss, und zwar den Bedingungen und Notwendigkeiten, die
genetische Lebewesen gegenüber der Natur haben.
Alle Ethik hat ihre Ursache im Genom ihrer Gesellschaften, aus dem alle
ethischen Maßstäbe gegenüber der Welt erwachsen.


Eine Politik, die sich nicht an den fundamentalen Notwendigkeiten von
genetischen Lebewesen orientiert, sondern sich stattdessen an
wirtschaftlichen und materiellen Prinzipien orientiert, die dem
genetisch-emotionalen Bedürfnissen des Menschen, der Lebewesen,
widersprechen, handelt verbrecherisch.


Als Beispiele:

Menschliche Gesellschaften beruhen zutiefst auf genetischen
Emotionsprogrammen (Genapps), die das gesellschaftliche Zusammenleben
fundamental bestimmen.

Bestimmt also ein Politiker oder Wirtschaftsführer, dass Menschen nach
Geldwerten beurteilt werden, dann verstößt er direkt gegen das Prinzip
der emotionalen Einvernehmlichkeit, die grundsätzlich höher steht, als
der rationale Materialismus.

Das Prinzip Gerechtigkeit entspricht dabei dem Gerechtwerden einer
innergesellschaftlichen emotional gerechten Verteilung von Rechten von
Individuen gegenüber anderen Gesellschaftsteilnehmern.

Oder anderes geschrieben:


Der emotionale Ausgleich zwischen Personen steht höher als materieller
Besitz.


Z.B. stand der Landanspruch von z.B. Indianern oder Aborigines immer
höher als die ideologisch materiellen Landansprüche weißer,
kapitalistisch orientierter, Besetzer dort, was heute besonders
Südamerika, Indonesien, Afrika usw. betrifft (siehe neoliberale gierige
Eigentümer von Großkonzernen, die umfassenden Raubbau gegen alle
Menschen betreiben).


Z.B. ist eine Arbeitsleistung insofern gerecht zu bezahlen, dass
Arbeitnehmer und Arbeitgeber einen nur EMOTIONAL akzeptablen Unterschied
in ihren der Arbeit entsprechenden Einkommen akzeptieren werden.
Zu große Einkommenunterschiede, Leistungsumverteilungen usw. werden
heute nur deshalb akzeptiert, weil man die Menschen über die Bezahlung
und den Raub ihrer Arbeitsleistung täuscht.


Z.B. darf die Frau nicht mit selben Maßstäben wie ein Mann beurteilt und
behandelt werden, z.B. in ihrer Leistung, sowohl im Familienleben, also
auch in der Arbeitswelt oder Wirtschaft.

Wer die emotionale Leistung der Frau zu Familie, Gesellschaft usw.
unterschätzt oder abwertet, wird Ideologien erzeugen, die mit den
Notwendigkeiten des genetischen Zusammenlebens nicht mehr viel zu tun
haben, was den Feminismus genauso betrifft, wie zu geringe Renten trotz
mehrerer Kinder, oder Unterbezahlung der Frau in der Arbeitswelt.


Die Liste kann man tausendfach verlängern.


Wer Ratio, also rationell materialistisches Verhalten GEGEN
genetisch-emotionale Prinzipien einsetzt, also die rationalen Prinzipien
ÜBER Emotionen stellt, der wird auf Dauer verlieren, und zwar seine
Lebensqualität, und auch sein Leben.


Dazu braucht man sich heute nur mal den Gutmenschen anzuschauen, der
tatsächlich meint, wenn er nach wirtschaftlich rationalen Prinzipien
handelt, aber dennoch völlig offensichtlich untergeht durch jämmerliches
großmäuliges Aussterben, zumal er sich selber seine eigenen Invasoren
ins Land holt, würde er alles richtig machen.


Auch Invasoren holt man sich nur ins Land, egal ob US-amerikanische
neoliberale Heuschrecken oder arabische Rückständige, wenn man das
emotionale Prinzip des EIGENEN Wirtwirtschaftens zum EIGENEN Überleben,
also zur Aufzucht eigener Kinder, aufgibt zugunsten kurzfristiger,
scheinbar rationaler, blinder Gewinnerwartungen (Kapitalrenditen nach
Ausverkauf eigener Betriebe, oder Kinder von syrischen Rückständigen mit
mittelalterlichem Gebaren und Denken mit geringer Intelligenz).





"Ideologische Unworte und eine Definition des Guten" sind damit zwar
nicht direkt erklärt, zumal du nicht konkret schriebst, welche du damit
meinst, aber dennoch geht es um das Prinzip, um welches es geht in allen
menschlich-gesellschaftlichen Fragen, und zwar um das Prinzip Ratio oder
Gene, wobei Gene selbstverständlich den Maßstab allen Menschlichen
darstellen.



Alles, was man als "das Gute" bezeichnet, stellt dabei immer das dar,
was dem Genom seiner Träger am gerechtesten wird.


Und wie geschrieben, es ist nicht das gut, was rational ist, sondern es
ist nur das gut, was den Notwendigkeiten der genetisch-emotionalen
Existenz seiner Träger entspricht, was rational erfasst werden muss.


Gene, das Genom, bilden dabei den Gut-oder-Nichtgut-Maßstab gegenüber
dem Rest der Welt, was man mit rationalen Mitteln untersuchen und
erkennen muss, um GUT zu leben, also gerecht gegenüber seinen
Mitlebenden und sich selbst zu sein, egal ob Mensch, Gesellschaft, Tier
oder der Natur gegenüber.
und welche Definitionen
sind heute als philosophisch erkenntnisstandgerecht anzusehen?
Nur die, die naturwissenschaftlich und Logisch-rational begründet sind.

Wenn man Philosophie für Menschen machen möchte, dann zählt als
rationale Grundlage dazu die Ethik aus dem Genom der entsprechenden
menschlichen Gesellschaften, also aus ihren vielfältigen
Emotionprogrammen (Genapps) heraus.


Eine Philosophie, die nicht die Ethiken/Genapps der
Philosophienutzenden, also ihrer Gesellschaften, als Grundlage hat, ist
kalte, rationale Philosophie, die die Menschen nicht betrifft und nicht
erreicht, so wie das seit mindesten 200 Jahren geschieht, eben seit dem
Vordringen der wirtschafts- und machtpolitisch begründeten
Geistideologie, und ihrem Aufgehen in die aktuelle neoliberale
Gutmenschideologie.
Gruß Klaus
Gruß Ron.H.

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